diverse

 

diverse, 2015, Holz, Fläche von zirka 30 x 30 cm

„Sprache schafft Wirklichkeit. Wir können nur sehen, wahrnehmen und erkennen, wenn wir dies auch benennen und sprachlich abbilden können. […]“ W. Wilhelm

Unsere gegenwärtige Gesellschaft angekurbelt von einer unermüdlichen Wirtschaft hegemonialer Normen erschafft die Utopie des menschlichen Ideals. Die Installation diverse thematisiert die Problematik der Normierungen bezüglich Geschlechtlichkeit, wobei von einer Zwei-Geschlechter-Norm (also Frau bzw. Mann) ausgegangen wird. Trotz der hohe Vielfalt an Geschlechtern erfahren diese Menschen Ausgrenzung, die von dem Zweier-Konzept abweichen. Die Diversität passt nicht in das Schubladendenken, wird in der Sprache mit universellen Bezeichnungen zusammengefasst und eingegrenzt.