faded out #2 – Es war einmal

faded.out.ll_Galerie5020_white©MPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

faded out #2 – Es war einmal eine große Behauptung…
2018, hängende Installation mit Sound und Liegematte, Mischtechnik, ca. 200 x 200 cm

„Wir sind unsere Vorstellungen. […] Unsere schiere Existenz besteht aus den Bildern, die wir uns von uns selbst machen […].
Das Schlimmste, was uns zustoßen kann, ist, dass es keine Vorstellungen von uns gibt.“ schrieb der Schriftsteller und Pulitzerpreisträger
N. Scott Momaday*

“faded out” zeigt einerseits das Fehlen von äußeren Geschlechtsteilen am Beispiel von Plüschspielzeug auf. Denn Genitalien sind immer
noch tabuisiert und daher vor unserem Alltag verborgen. Andererseits thematisiert diese Arbeit Geschlechtervielfalt. Trotz der hohe Vielfalt
an Geschlechtern erfahren Menschen Ausgrenzung, die vom Konzept-Frau oder -Mann abweichen und werden sowohl im Alltag als auch
institutionell diskriminiert.
Häufige Diskussionen um das soziale Geschlecht rückt das Thema der körperlichen Vielfalt in den Hintergrund.
Die Entwicklung der Offenheit gegenüber der Geschlechterdiversität ist jedoch für das Zusammenleben unabdingbar.

*vgl. Sanyal, Mithu M. (2009): Vulva – Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts, Verlag Klaus Wagenbach, S. 12

faded out #2 – Once upon a time

faded.out.ll_Galerie5020_white©MPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

faded out #2 – Once upon a time there was big Assertion…
2018, hanging installation with sound and mat, mixed media, about 200 x 200 cm

“We are our ideas. […] Our sheer existence consists of the pictures we take of ourselves […]. The worst thing that can happen to us is that there are no ideas of us. “Writer and Pulitzer Prize winner N. Scott Momaday

Although there are many contradictions in how people of a particular gender are physical, we as babies are already associated with a gender conception to conform to the norm. People who do not fit into this category often experience discrimination in everyday life as well as institutionally.
However, developing openness to gender diversity is essential to living together. The installation faded out thus shows the variety of physical gender characteristics. In addition, on a further level, the lack of external sexual characteristics in toys is discussed using the example of plush toys & co. Because geniuses are still taboo and therefore hidden from our everyday life.