Aktuelles

Zeitungspapierrollen, Lochzeitungen & Artist Talk

Danke an Helga Schwarzwald, Geschäftsführung von Verband Freier Rundfunk Österreich für die Einladung zur Ausstellung in den Schaufenstern and zum Artist Talk: Medienkritik mit künstlerischen Mitteln: Ein Gespräch mit Manuela Picallo Gil.

Dank gilt auch den Teilnehmer_innen und DORFTV für die Veröffentlichung des Artist Talks: Klicken Sie hier um die Aufzeichnung zu sehen.

Der Verband Freier Rundfunk Österreich versucht in ihrer medienpolitischen Arbeit wie auch in der Medienkompetenzvermittlung immer wieder die negativen Konsequenzen von Stereotypisierung, emotionaler Zuspitzung und Clickbaiting durch Medien einzugehen. Wichtig dabei sind die realen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Miteinander und auf die Qualität des öffentlichen Diskurses zu betonen. In Kampagnen, Diskussionen und Stellungnahmen schaffen sie es das oft nicht so eingängig und anschaulich wie dies der bildenden Künstlerin Manuela Picallo Gil mit ihren Arbeiten gelingt.

Aus diesem Grund lud der Verband Freier Rundfunk Österreich am 22.12.2020 das Gespräch zwischen der Künstlerin und Helga Schwarzwald via ZOOM ein, über einzelne Arbeiten, deren Inhalte und medienkritische Beweggründe zu erfahren. Helga Schwarzwald ergänzte den Kontext der medienpolitischen Realität in Österreich.

Manuela Picallo Gil schreibt selbst: „Meine medienkritischen Arbeiten fokussieren auf die Boulevardmedien oe24/Österreich und Heute, um ihre Betrachter_innen damit zu konfrontieren, wie diese die Pressefreiheit nutzen. Medien spielen eine tragende Rolle für die Meinungsbildung der Menschen, die das Geistesleben sowie das Handeln ihrer Zeit entscheidend beeinflussen. Die vermittelten Inhalte, verwendeten Begriffe sowie Bildmaterial erzeugen Gefühle, haben Wirkung auf Gesprächsthemen sowie Überzeugungen und prägen die Kulturepoche. Ein Aufruf der Bevölkerung die Gratiszeitungen und – neuerdings – ihre Online-Publikationen zu hinterfragen, empfinde ich als wesentlich. Denn wenn die Zeitungen unsere Gesellschaft widerspiegeln, sollten wir uns fragen, ob wir in solch einer Gesellschaft leben wollen, in der Fremdenfeindlichkeit und Sexismus Teil des Alltags sind.”

Text: Helga Schwarzwald, Geschäftsführerin von Verband Freier Rundfunk Österreich

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letzte Ausstellungen und Projekte

MIND THE GAP

Duoausstellung mit Sanae Arraqas,
kuratiert von Christine Bruckbauer

Eröffnung: 20. August 2020 um 19 Uhr
Ort: philomena+ project room, Heinestraße 40, 1020 Wien

Finissage und Artists Talk:  11. September 2020 at 18 Uhr
Moderatorin: Janine Maria Schneider

Flyer_Inhalt

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#7 Fit’ri:na  فترينة  –  Sanae Arraqas & Manuela Picallo Gil
Preview Mind the Gap
Installation und Slide Show
13/08 – 19/08/2020

Die letzte Folge des im Frühling gestarteten Fit’ri:na فترينة  Festivals bietet Einblick in den Entwicklungsprozess des Residency- und Ausstellungsprojekts MIND THE GAP (21/08 – 12/09/2020) von Sanae Arraqas und Manuela Picallo Gil. Die Ausstellung, die ursprünglich für März 2020 geplant war, wird nun mit einem überarbeiteten Konzept, bezugnehmend auf die Erfahrungen der Künstlerinnen während des Corona-Stillstandes in Abidjan, Marrakesch und Wien, präsentiert.
Im Rahmen des Fit’ri:na
 فترينة  Festivals präsentieren sie im philomena+ Schaufenster aquarellierte Entwurfszeichnungen, Fotografien und Objekte, die den Vorübergehenden einen Vorgeschmack auf die kommende Ausstellung geben.  

Fit’ri:na  فترينة    
kuratiert von Christine Bruckbauer und Aline Lenzhofer
Ein Festival hinter Glas als Reaktion auf die beklemmende Situation während des Corona-Stillstandes.

philomena+ project room, Heinestraße 40, 1020 Wien
Ab 13. August sind im Schaufenster die Arbeiten zu betrachten.

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Freitag, 14. August, 18.00 Uhr

cafecairo_oscarcuetoWORKSHOP


Workshop: Über Susi sprechen wir nicht. 
mit Manuela Picallo Gil (Deutsch + Englisch)

Alle Bereiche unserer Gesellschaft sind von Geschlecht und damit eingehende Vorstellungen geprägt. Im Workshop Über Susi sprechen wir nicht werden Überlegungen angestellt, aus welchen Teilen sich Geschlechterkonstruktionen zusammensetzen. Beispiele aus dem Alltag sowie künstlerische Arbeiten, laden die Teilnehmenden ein, sich am Diskurs zu beteiligen. Der Workshop will neben Sensibilisierung, Vernetzung und Austausch fördern und ist offen für alle Interessierten. 
Bitte anmelden: contact@manuelapicallogil.com

Datum und Uhrzeit:
Freitag, 14. August um 18 Uhr

Ort :
Coffee House Cairo12-14 Contemporary
Schleifmühlgasse 12-14
A-1040 Wien
gallery@12-14.org
Tel +43 6767354910

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Editionale_Digital_201912184

Das Feld der Aussteller_innen wurde bewusst klein gehalten, um einen möglichst intensiven Austausch mit den Besucher_innen zu ermöglichen. Die sorgfältig ausgewählten Aussteller_innen der 1. EDITONALE Wien stammen aus verschiedenen Ländern. Zu sehen sind u. a. Unikatzeichenbücher und Text in Mischtechnik des Künstlers Tone Fink oder Künstlerin Setsuko Fukushima, Ilona Kiss sowie ERGO PERS. Von Wien erhoffen sich die deutschen Veranstalter_innen neue Synergien und luden eine Auswahl von Künstler_innen lebend in Wien ein.

Anlässlich der 1. EDITIONALE Wien präsentieren Manuela Picallo Gil das Buch Chroniken meiner Zeit – Top auf Instagram 2019. Die Druckversion zeigt die Sammlung von 2019 der Seite 3 mit den Top-Instagram-Bilder der Heute-Zeitungen mit handgeschriebenen Texten.

Universität für angewandte Kunst Wien
Vordere Zollamtsstraße 7, Flux 1 und 2 (2. und 3. OG), 1030 Wien

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ÜBER SUSI SPRECHEN WIR NICHT.

Die INSEL Retz feiert ihre zweites Ein-Jahr-Insel-Fest nach vielen Ausstellungen, Konzerten, Film- und Theaterabenden und weiteres. Ein reger Austausch und Diskussionen ermöglichten eine gute Stimmung und angenehme Atmosphäre in den rustikalen Räumen der INSEL. Mit der Ausstellung Über Susi sprechen wir nicht. von Manuela Picallo Gil und dem Konzert von Maja Osojnik wird das zweite erfolgreiche Jahr abgeschlossen und das Kommende eröffnet.

Die Installation faded out lll – XL lädt die Besucher_innen zur Partizipation ein: berühren bis kuscheln der XL-Plüschtieren ist erwünscht. Über die Kopffhörer ist ein instrumentales Lied zu hören, das auf verschiedenste Bedeutungsebenen hinweist.

Die vielschichtige Arbeit spricht über Themen bezüglich Körper, Tabu, Geschlecht, Identität sowie Akzeptanz. Die Aktion Escribana versuchen ebenso Perspektiven aufzugreifen und regen an eigene Kategorien zu hinterfragen.

Künstler_innen: Maja Osojnik (Konzert) und Manuela Picallo Gil (bildende Kunst)
Kontakt und Info: Veronika Humpel & Wolfgang Seierl
Finissage am Samstag, 03. Februar 2020 um 19 Uhr
Öffnungszeiten: 19.01. – 01.02. von 19 bis 21 Uhr nach Vereinbarung unter verwolf@inselretz.com
Ort: INSEL, Klostergasse 3, 2070 Retz in Niederösterreich

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